Quelle: Welt der Kinder in Bregenz
weitere Informationen zur
Kinderbeteiligung in Vorarlberg
unter www.weltderkinder.at

Kinderbeteiligung

Die Kinderbeteiligung in der Gemeinde Hard unterstützt die Kinder, ihren Lebensraum selbst zu gestalten, ihre Bedürfnisse zu formulieren und sich bei Erwachsenen Gehör zu verschaffen. In Kinderrechtsseminaren bekommen alle Kinder der 3. Klassen an der Volksschule Markt erste Einblicke in die Kinderrechte und lernen die Möglichkeiten und Zuständigkeiten kennen, um ihre eigenen Anliegen und Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Begleitet von einer pädagogischen Fachkraft wirken Kinder mit ihren eigenen Projekten aktiv in der Gemeinde mit.

Bisherige selbst organisierte Projekte der Kinder:

  • Gründung des Natur- und Tierschutzvereins Harder Krokodile
  • Organisation einer eigenen Kinder-Fußball-WM
  • Wiederkehrende Kinovorführungen für andere Kinder
  • Seit neuestem Durchführung eines Kindercafés, das nun regelmäßig stattfinden soll.

Wozu Kinderbeteiligung?

Die allgemeine Grundlage ist die Gleichwürdigung von Kindern. Es geht darum, Menschen frühzeitig zu bestärken, ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen und im ganzheitlichen Sinne gesund zu sein.

  • Den Rahmen dafür geben die Kinderrechte.
    Kinderbeteiligung ist ein Recht der Kinder, gefasst in der UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 12 bis 15 und 17
  • Kinder sind ExpertInnen in eigener Sache!
    Kinder können ihre Lebenserfahrungen darstellen und so vermitteln, was sie brauchen.
  • Kinder zu beteiligen, macht große Freude.
    Kinder denken für andere mit, ihr Engagement ist ansteckend – auch für Erwachsene.
  • Wer von Anfang an ernst genommen wird, bleibt engagiert
    und übernimmt Verantwortung.
    Kinder zu beteiligen, stärkt das Engagement füreinander von Anfang an.
  • Kinderbeteiligung stärkt die Selbsttätigkeit.
    Es macht mehr Freude, selbst etwas zu schaffen, als nur Bestehendes zu konsumieren.
  • Kinderbeteiligung stärkt das demokratische Bewusstsein.
  • Kinder sind in den westlichen Gesellschaften in der Minderheit. Sie zu beteiligen, bildet eine Basis für Demokratie und ermäßigt das demo- graphische Ungleichgewicht.