Hafenentwicklung: Die weiteren Schritte im Prozess „Leben am See“

Veröffentlicht am
So 08/04/2018

Infos

Projekt „Leben am See.
Hafenentwicklung Hard“
Abteilung Raumplanung
T 697-130
raumplanung@hard.at
www.lebenamsee.hard.at



Seite weiterempfehlen

Durch einen strukturierten, lebendigen und ergebnisoffenen Prozess soll das Harder Hafenquartier von morgen für nachfolgende Generationen neu gestaltet werden. Wie berichtet, sind dazu vier internationale Planungsbüros eingeladen worden, unterschiedliche Zukunftsbilder zu entwerfen. Sie kamen zu Beginn des Jahres nach Hard, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Inzwischen traf sich auch die Harder Expertengruppe. Diese besteht aus fachlich qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern entsprechender Fachabteilungen und Ausschüsse der Gemeinde bzw. des Landes Vorarlberg. Ein weiterer wichtiger Impuls wurde durch den Start der Jugendbeteiligung gesetzt.

Workshops der Harder Expertengruppe

Die Harder Expertinnen und Experten bilden einen Teil der Bürgerbeteiligung im gesamten Entwicklungsprozess zum Hafenquartier. Durch ihre fachliche Expertise und Kenntnisse über Hard als Bürger, Mitarbeiter, Politiker, Ausschussobmänner oder Berater begleiten sie die Hafenentwicklung.

Für einen Workshop kehrten die Architekturteams nach Hard zurück und diskutierten mit der Expertengruppe ihre Zukunftsbilder, Ideen und Visionen für das „Leben am See“. Die Aufgabe der Harder Expertinnen und Experten war es, vertiefend die Ideen zu besprechen und Anregungen zu den Ideen und Visionen zu geben.

Jugendliche bringen sich ein

Eine weitere, wertvolle Form der Beteiligung kommt den Harder Jugendlichen zu. Mit ihrer Sicht der Dinge bzw. ihren Wünschen und Vorstellungen für eine mögliche zukünftige Gestaltung des Hafengebiets, werden auch sie als eine ganz spezielle und wichtige Gruppe von Experten betrachtet. „Unsere Jugendlichen haben nun die große Chance, entsprechend den internationalen Planungsteams ein eigenes, weiteres Zukunftsbild zu entwerfen, welches gleichberechtigt in den Prozess miteinfließt“, bekräftigt Bürgermeister Harald Köhlmeier die Bedeutung der jüngeren Generation für die Gemeinde und innerhalb dieses Entwicklungsprozesses.

Bereits am 14. März fand daher unter reger Beteiligung eine Info-Veranstaltung mit der Offenen Jugendarbeit Hard statt. Mit an Bord sind auch die Mittelschulen Hard. Noch im April sind die nächsten Treffen geplant. „Alle Jugendlichen sind hier herzlich eingeladen, sich positiv einzubringen. Infos dazu erteilt das Gemeindeamt sehr gerne“, wendet sich Köhlmeier direkt an die jüngeren Mitbürger.

Breite Beteiligung der Harderinnen und Harder

In weiterer Folge, voraussichtlich heuer im Juni, sind alle Harderinnen und Harder eingeladen, sich aktiv am Entwicklungsprozess zu beteiligen. In einem sogenannten „Open Space“ (Ideenwerkstatt), einer Form der Großgruppenmoderation, bekommen sie dann den notwendigen Raum, ihre Ideen einzubringen bzw. die erarbeiteten Zukunftsbilder weiter zu verdichten. Die Ideen und Visionen der Planungsteams und der Jugendlichen sind Grundlage für die Ideenwerktstatt.

Die Expertengruppe und das Planungsteam mit Franz Schmidt und Wolfgang Fiel sind anschließend gefordert, die vielfältigen Ideen, Entwürfe und Ansprüche der Architekturteams, der Jugendlichen und aus dem „Open Space“ in einen Entwurf zu gießen, der Lösungen für die Hafenentwicklung aufzeigt. Mit diesem Konzept soll eine tragfähige und breit abgestimmte Entscheidungsgrundlage für weitere Detailplanungen und den Umsetzungsprozess hergestellt werden, die wiederum Grundlage für den weiteren Entwicklungsprozess sein wird.