Hard feierte die Eröffnung des „Schulzentrums der Zukunft“

Veröffentlicht am
Mo 01/10/2018

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Gäste aus Bildung, Politik und dem öffentlichen Leben waren gekommen, um der offiziellen Eröffnung in der Sporthalle des neuen Schulzentrums beizuwohnen. Auch auf dem Festgelände, wo die feierliche Eröffnung live auf einer Videowand zu sehen war, fanden sich viele Interessierte ein. Wer es nicht zur Eröffnung schaffte, hatte zudem die Möglichkeit, sie live auf Facebook mitzuverfolgen.

Gleich zu Beginn des Festaktes wurde die Sporthalle von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen gestürmt, die mit Gejohle und bunten Schildern ihrer großen Freude über die neue Schule Ausdruck verliehen und anschließend mit plakativen Schildern und kurzen Botschaften über das besondere Schulkonzept informierten.

Historisches Ereignis
Bürgermeister Harald Köhlmeier freute sich, die vielen Festgäste und interessierten Besucherinnen und Besucher zu „einem „wahrlich historischen Ereignis für die Gemeinde Hard“ begrüßen zu dürfen und zeigte sich tief beeindruckt vom riesigen Interesse an der „Schule am See“.

Ein historisches Ereignis deshalb, so das Gemeindeoberhaupt weiter, weil mit der neuen Schule am See ein großer Schritt in die Bildungszukunft von Hard und vielleicht auch darüber hinaus gemacht wird und es sich bei diesem Projekt um die größte Investition in der Geschichte der Marktgemeinde Hard handelt. Er zeigte sich zutiefst davon überzeugt, dass sich jeder der investierten 42,5 Mio. Euro nachhaltig rechnen wird, „denn unser Anspruch war und ist es, unseren Kindern die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu geben und sie für ein gelungenes und erfülltes Leben zu rüsten.“

Dank an Projektpartner und Beteiligte
Bürgermeister Harald Köhlmeier dankte den politischen Verantwortlichen, die über alle Parteigrenzen hinweg die mutige Entscheidung getroffen haben, den alten Schulen Markt einen neuen Standort zu geben und räumlich wie pädagogisch neue, zukunftsweisende Wege zu beschreiten. Ebenso dankte er den Direktoren Karin Dorner und Christian Grabher mit ihren Lehrerteams und den Elternvertretern, „die allesamt für eine innovative Pädagogik glühen und sich hochmotiviert und kooperativ in das Projekt eingebracht haben“. Einen herzlichen Dank richtete er weiters an das Architekturbüro „Baumschlager Hutter Partners“, nach dessen Plänen die „Schule am See“ realisiert wurde, an die Fachplaner, die bauausführenden Firmen, an den Projektverantwortlichen der Marktgemeinde Hard, Michael Pölzer und an das Land Vorarlberg für die ideelle und finanzielle Unterstützung.

Abschließend hob er nochmals die modernsten Rahmenbedingungen
und das pädagogische Konzept der neuen „Schule am See“ hervor, die neue Maßstäbe beim Lernen und Lehren setzen und unterstrich, dass das neue Schulzentrum auch im Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit, innovative Technik und Nutzung von Synergien aufgrund der besonderen Lage ein Leuchtturmprojekt darstellt, auf das alle Harderinnen und Harder stolz sein dürfen.

Landeshauptmann Markus Wallner  feierte die Eröffnung als einen Tag für die Bildung und die Kinder und lobte die „Schule am See“  als zukunftsweisend und vorbildlich.

Glückliche Direktoren
Überglücklich zeigten sich die Direktoren Karin Dorner und Christian Grabher am Eröffnungstag. Ihnen wurden durch Bgm. Harald Köhlmeier und Landeshauptmann Markus Wallner symbolisch die Schlüssel für die neue Schule übergeben  einmal als moderne Variante in ChipForm, einmal als klassischer Schlüssel.


Für Direktor Christian Grabher ist die „Schule am See“ eine ganz besondere Schule, bei der es trotz ihrer Größe geschafft wurde, sie beweglich und flexibel zu halten, und die Heimat und Geborgenheit vermittelt. Für Direktorin Karin Dorner steht das neue Schulzentrum für „nie mehr Schule, wie bisher“. Zu etwas Besonderem werde es durch die Lehrerpersonen. Denn Kinder wollen verstanden werden und das gelänge den Teams der Volks und Mittelschule wunderbar. Zum Schluss wünschte sie sich von den Schulkindern, dass sie immer zeigen, was in ihnen steckt und das Lernen ernst nehmen, aber ebenso, dass sie immer auch ein bisschen wild, frech und wunderbar sein sollen.

Von der „Schule am See“ angetan zeigten sich auch Dr. Wolfgang Vogelsaenger aus Göttingen, der bei der Entwicklung des pädagogischen Konzepts beratend mitwirkte, sowie Oliver Baldauf, seines Zeichens Partner beim Architekturbüro „Baumschlager Hutter Partners“.

Segnung durch Bischof Elbs
Nach der Segnung der Schule durch Bischof Benno Elbs hielt Prof. Dr. Markus Hengstschläger zum Abschluss des offiziellen Teils einen interessanten wie kurzweiligen Vortrag zum Thema „Wie stärke ich (m)ein Talent“ und sorgte dabei immer wieder für Lacher.

Durch den Vormittag führte gekonnt Moderatorin Martina Ess. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Bürgermusik Hard, deren Musikwahl einen Bogen spannte vom feierlichen „Olympic Spirit“ über eine gefühlvolle Interpretation des Klassikers „Sound of Silence“ bis zum zünftigen „47er RegimentsMarsch“.

Buntes Rahmenprogramm
wurde ein buntes Rahmenprogramm mit Turn und Musikdarbietungen, Tanz und Theateraufführungen, sowie Kasperltheater geboten. Auf dem Festgelände heizte neben der Bürgermusik auch die Bigband Hard unter der Leitung von Reinhard Schäfer, die Formation „Groovin‘ Hard“ um Benny Horatschek und die Band „Kreuzbändriss“ unter der Leitung von Julian Torres ein. Die Kantine.L der Lebenshilfe Vorarlberg sorgte für das leibliche Wohl.



Unser Anspruch war und ist es, unseren Kindern die besten Rahmenbedingungen zu geben und sie für ein gelungenes und erfülltes Leben zu rüsten. Bgm. Harald Köhlmeier