Slow Food Vorarlberg

Miniköche
»Miniköche Hard« ist eine Kooperation von: Slow Food Vorarlberg, Volksschule Hard Markt, Marktgemeinde Hard, Raiffeisenbank am Bodensee und der WiGe Hard


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WIE ALLES BEGANN
Slow Food Vorarlberg entstand am runden Esstisch von Franz Abbrederis 1996. Damals saßen 6 Personen, die überwiegend heute noch aktiv sind, bei einer guten Flasche Wein beieineinander und sagten: Wir probieren`s. Mit dabei war damals auch der Gründervater Walter Venier, der leider nicht mehr unter uns ist.
Bei einem zweiten Treffen im Gasthaus Schäfle Rankweil wurde es offiziell: Slow Food Vorarlberg wurde mit einem kleinen Vorstand gegründet.

WAS WIR MACHEN
Slow Food will die einheimische Küche pflegen, jedoch auch neue Küchen kennenlernen. Darum sind auch internationale Kontakte ein wesentliches Kriterium unserer Arbeit. Slow Food Vorarlberg organisiert Besichtigungen bei Produzenten, Verkostungen, besondere kulinarische Events, Veranstaltungen mit anderen Slow Food Organisationen und Reisen, wie z.B. nach Turin zum Salone del Gusto.

Was ist Slow Food?
Slow Food wurde 1986 von Carlo Petrini gegründet und 1989 zu einer internationalen Vereinigung mit heute über 100.000 Mitgliedern weltweit. Der Verein hat nationale Niederlassungen – in der Reihenfolge ihrer Entstehung – in Italien, Deutschland, Schweiz, USA, Frankreich, Japan, Grossbritannien und Mitglieder in 132 Ländern.

Slow Food bedeutet, dem Genuss, der mit dem Essen verbunden ist, seine Bedeutung zuzugestehen, indem man lernt, die Unterschiede von Speisen und Aromen zu schätzen, die Vielfalt von Produktionsorten und Erzeugern zu erkennen, den Rhythmus der Saison und der Esskultur zu respektieren. Aber in dem Rezept, das Carlo Petrini und seine Mitstreiter vorschlagen, werden der Genuss und das Recht darauf für alle Menschen mit einem neuen Verantwortungsbewusstsein verbunden.

Der Verein engagiert sich für den Schutz der lokalen Küchen, der traditionellen Erzeugungsbetriebe, der vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten und unterstützt ein neues Modell der Landwirtschaft, das weniger intensiv und dafür sauberer ist und sich auf das Wissen und savoir faire der lokalen  Gemeinschaften gründet – die einzige Möglichkeit, auch den ärmsten Regionen des Planeten Entwicklungsperspektiven zu bieten.

Aus diesem Grunde setzt sich Slow Food für den Schutz von Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Anbau- und Bearbeitungstechniken ein, die von lokalen, in langer Zeit konsolidierten Bräuchen ererbt sind, für die Verteidigung der biologischen Vielfalt gezüchteter und wilder Arten, aber auch für die Erhaltung von Lokalen, die durch ihren historischen, künstlerischen oder gesellschaftlichen Wert zum Bestand der Materialkultur gehören.